Verfasst von: Erna | 23. März 2011

Das darfs kosten

Wie angekündigt folgt neben der „Haben“-Seite nun die Kostenbetrachtung, die beim Hausbau  und dem Grundstückkauf so auf einen zukommen. Wichtig: diese Liste ist sicher nicht vollständig, da wir ja selbst noch Erfahrungen sammeln, aber wir werden gerne nachtragen, wenn sich was Neues ergibt. Wir haben dennoch versucht mal alles aufzusammeln, was wir in unserer Planung berücksichtigt haben, damit wir eben nicht in eine Nachfinanzierung reinlaufen. Wichtig dabei ist, dass man versucht von vornherein zu bedenken, dass es einen Teil gibt, den man finanzieren lassen kann und einen anderen Teil, den man über das Eigenkapital decken muss. Hier nun also die Aufstellung:

(Ggf.) Finanzierung durch die Bank:

  • Grundstück
  • Erschließungskosten
  • Haus (wenn nicht Bezugsfertig dann zzgl. der offenen Posten)
  • evtl. zusätzliche Erdarbeiten
  • Statiker
  • Garage oder Carpot
  • Bemusterung
  • Außenanlagen (Traufstreifen, Zuwegung etc.)

Eigenkapital:

  • Baubetreuung
  • Bauantrag, Baugenehmigung (ca. 1% vom Hauspreis)
  • Erlaubnis für Erdwärme (je nach Heizungstyp)
  • Gas-Anschluss im Haus (je nach Heizungstyp oder zum Kochen)
  • Telefon-Anschluss Telekom (Neuerschließungsrecht)
  • Kabel-Anschluss (TV)
  • Kamin (übernimmt evtl. auch die Bank)
  • Vermesser, Kataster
  • Baugrundgutachten
  • Makler
  • Notarkosten
  • Grunderwerbsteuer
  • Rechtsberatung
  • Finanzierungsnebenkosten (ggf. Bereiststellungszinsen)
  • Bauherrenhaftpflicht
  • Richtfest
  • Negativzeugnis
  • Baustrom, Bauwasser (wenn nicht von Hausbaufirma)
  • Bautoilette (wenn nicht von Hausbaufirma)
  • Schornsteinfeger
  • Werzeuge
  • Küche
  • Satellitenanlage (wenn man möchte…)
  • Umzug/Auszug (wenn man nicht alles selbst schleppen will…)
  • Renovierung der alten Wohnung
  • sonstige Amtsgebühren (z.B. für neue Hausnummer etc. …)

Und damit wir auch wunderbar mit den Zahlen spielen konnten, haben wir mit einer einfachen Formel unsere mögliche monatliche Belastung über den aktuellen Zinssatz und einer möglichen Tilgung errechnet und siehe da, schon hatten wir ein wunderbares Spielzeug um sicher zu gehen, was wir uns tatsächlich leisten können.

Darlehenssumme = (monatl. Rate*12*100)/(Zins+Tilgung)% (Näherung!)

Hatten wir also ein Grundstückspreis, haben wir diesen eingetragen und konnten direkt sehen, wie teuerer das Haus jetzt noch maximal werden darf. Gleiches ging natürlich auch umgekehrt. Wunderbares Tool, welches einen schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

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